Desert Dreaming: Australian Aboriginal Art

Posted by Aboriginal Art Directory | 15.06.07


In honour of Jeanne and Donald Kahn, the Albertina is presenting their major collection of Australian Aboriginal art.

Australian Aboriginal art is a genre which has no associations with the Albertina, its collections, or its history and culture. In presenting Australian Aboriginal Art, the Albertina is showing the collection of a great patron of the Albertina: the Donald Kahn Collection.

In 2006 Donald Kahn donated to the Albertina the foundation of the Kahn Galleries named after him and his wife Jeanne. The American philanthropist and collector Donald Kahn was one of the first to discover the aesthetic diversity and fascination of Australian Aboriginal art and, in the 1980s, to start a large-scale collection of Aboriginal art. From 15 June until 26 August, in the exhibition "Desert Dreaming - Australian Aboriginal Art", the Albertina is putting around 35 large-format pictures from this collection on show.

‚ÄěDesert Dreaming: Australian Aboriginal Art‚Äú ist eine Ausstellung zeitgen√∂ssischer Kunst der australischen Ureinwohner aus der Sammlung Donald Kahn. Gezeigt werden ca. 40 Werke von au√üerordentlicher visueller Kraft von 34 K√ľnstlern und K√ľnstlerinnen, die in der W√ľstenregion Zentralaustraliens leben und arbeiten. Die Kunst der Aboriginal People ist so alt wie ihre Kultur selbst, ihre Wurzeln liegen in den zeremoniellen Symbolen und der Ikongrafie ihrer rituellen Handlungen, realisiert wurde sie urspr√ľnglich an spirituellen Orten in der Landschaft als H√∂hlen-, Fels- oder Sandzeichnungen.

Als geh√ľtetes Geheimnis war es verboten, ihre Symbole √∂ffentlich zu zeigen. Die zeitgen√∂ssische k√ľnstlerische Bewegung der Aborigines-Malerei begann 1971 in Papunya, einem Ghetto f√ľr Aborigines der Region, wo der australische Lehrer Geoffrey Bardon die Kinder und Gemeinde√§ltesten von Papunya ermutigte, ihre tradierten Motive mit europ√§ischen Malmaterialen auf einem gro√üen Wandbild darzustellen. Die Maler in Papunya wurden von anderen Gruppen wegen der √úbertretung des Darstellungsverbotes angegriffen und entwickelten daraufhin eine neue Bildsprache in einer radikal vereinfachten ‚Äěmodernen‚Äú Darstellungsform, deren rituelle Bez√ľge aber dennoch denjenigen zug√§nglich bleiben, die √ľber die dem K√ľnstler zugeh√∂rigen ‚ÄěTjukurrpas‚Äú (Geschichten seiner Vorfahren) Kenntnis haben.

Ausgehend von Papunya entwickelten sich Malerei-Bewegungen in vielen anderen Siedlungen, im Laufe der 1980er Jahre entstand ein reger internationaler Kunstmarkt, der auch wesentlich zur sozialen Besserstellung der Aborigines beitrug. Durch die Eink√ľnfte aus dem Verkauf der Bilder war es verschiedenen Gruppen der Aborigines m√∂glich, in ihr angestammtes Land zur√ľckzusiedeln.

URL: http://www.albertina.at/cms/front_content.php?idart=225


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